
Helma Hörath
Geboren 1945 im Vogtland, seit 1952 in Kleinmachnow lebend, seit 2009 Leiterin der Schreibwerkstatt in der Jugendkunstschule Teltow, seit 2014 Sprecherin der blutorangen
Meinen Grundberuf, Diplomjournalistin, habe ich 1970 an der Universität Leipzig erworben. Durch meine spätere Tätigkeit in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik des Berliner Märkischen Museums sowie durch die vertrauensvolle, inspirierende Aufforderung durch meine dortigen Kolleginnen traute ich mich irgendwann, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Von 1992 bis 2001 absolvierte ich an verschiedenen Fachhochschulen Kurse und Lehrgänge und errang so die Abschlüsse als Poesipädagogin, Kunsttherapeutin, Kursleiterin für Autogenes Training und integrative Poesie- und Bibliotherapie. In den Jahren danach sah ich mein Wirkungsfeld vor allem in Kreativen Schreibkursen mit Kindern und Erwachsenen sowie im Verfassen von Gedichten, Märchen und Theaterstücken.
Erst durch meine Aufnahme in die Künstlerinneninteressengemeinschaft der blutorangen ca. 2007 wurden meine künstlerischen Interessen vor allem auf das Erschaffen von Bildern mit Formen und Farben gelenkt. Die Künstlerinnen gaben mir die Chance, nicht nur für sie eine Laudatio zu halten, sondern meine aktuellen bildlichen Schöpfungen in ihren Jahresausstellungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei probiere ich immer wieder verschiedene künstlerische Techniken aus wie das Färbeverfahren Marmorieren, das Drucken und Collagieren meist in Papier, teilweise in Mixed Media. Im Jahr 2014 übernahm ich die Funktion der Sprecherin der blutorangen.
Aber nach wie gehört mein besonderes Augenmerk der Sprache, der poetischen Sprache. So entstehen meine Bilder oft zu einem meiner Gedichte oder meine Lyrik inspiriert mich zu einem Bild. Und diese Leidenschaft gebe ich mit besonderer Liebe an Kinder weiter. Mit einer Klasse der Teltower Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule schreibe ich im Auftrag der Jugendkunstschule meist von der zweiten bis zur sechsten Klasse in einer Deutschstunde pro Woche kleine Gedichte, die schon in zwei Lyriksammlungen zusammengefasst wurden.






















